Querschneidkopffräse - jetzt auch mit Holzschneidoption - überzeugt als echtes Multitalent

Die Erkat Fräsen stehen seit mittlerweile über 20 Jahren für Vielseitigkeit und Qualität, die sich auszahlen. Produktreihen werden ständig erweitert, wobei die Innovationen auch ungewöhnlichen Kundenwünschen und Einsatzgebieten Rechnung tragen. So überzeugt aktuell vor allem die neuartige Entwicklung des Holzschneidkopfes. Bereits vom Kunden erprobte Fräsen, wie die ER 250, erweisen sich dabei als echtes Multitalent.

Holzschneidkopf erfüllt besondere Anforderungen

ER 250 fällt Bäume

ER 250 mit Holzschneidkopf

So auch im Rahmen einer Kanalaushebung nahe der Hansestadt Hamburg: Bei der Rodung der Böschung sollten die Baumstümpfe ebenfalls entfernt werden. Produktmanager Ralf Schumann erkannte das Problem und sah dies als perfekten Anlass eine Neuentwicklung aus dem Hause Erkat vorzuführen. „Wir haben einen neuen Schneidkopf für unsere Fräsen entwickelt, der speziell dazu gedacht ist Holz zu zerkleinern“, sagt Ralf Schumann. „Eine vergleichbare Entwicklung gab es bisher nicht. Es war eine echte Marktlücke!“

 

Was sich für den Außenstehenden recht simpel anhört, ist in Wirklichkeit ein nicht ganz unkompliziertes Unterfangen. Die Böschung dient nämlich in dem Bereich auch als Damm und die Wurzeln der gefällten Bäume sind sehr weitläufig verzweigt. Würde man diese einfach herausreißen, könnte der Damm erheblich beschädigt werden. Erosion wäre die Folge. 

ER 250 W

Erkat Spezialfräse mit Schneidkopf zum Fräsen von Baumstümpfen

In Zusammenarbeit mit der Firma Liebherr Mietpartner stellte Epiroc daher eine Erkat-Fräse vom Typ ER 250 zur Verfügung. Ausgestattet mit dem neuen Holzschneidkopf wurde die Fräse ausgiebig getestet – mit großem Erfolg: „Die Baumstümpfe in der Böschung konnten unkompliziert und gefahrlos ausgefräst werden. Genau so hat sich unser Kunde das vorgestellt!“

 

Die Querschneidkopffräsen der Serie ER werden für die Baggerklassen von 1 t bis 125 t angeboten und eignen sich besonders für Arbeiten im Kanal- und Tunnelbau, im Spezialtiefbau, beim Abbruch, zum Fräsen von Gräben und zum Vermischen von Bodenformationen. Das virbrationsarme und leise Arbeiten der Erkat Spezialfräsen ermöglicht auch den Einsatz in sensiblen Bereichen.

 

Erkat Spezialfräsen mit Schneidkopf zum Fräsen von Baumstümpfen werden in den Baggerklassen von 8 t bis 28 t angeboten, z. B. ER 250 W für die Klassen 8 t bis 15 t, ER 600 W im Bereich 10 t bis 18 t und ER 650 W von 15 t bis 28 t.

 

Insgesamt können die Erkat Querschneidkopffräsen durch ein einfaches Auswechseln des Schneidkopfes für verschiedene Anwendungsbereiche umgerüstet werden, zum Beispiel mit:

 

·         Profilierschneidköpfen zum Profilieren und Reinigen von Oberflächen,

·         Tunnelschneidköpfen zum Nachbearbeiten von Tunnelprofilen,

·         Schneidköpfen zum Fräsen von Baumstümpfen,

·         Mixingschneidköpfen zum Vermischen von Materialien zur Bodenaufbereitung,

·         Gewinnungsschneidköpfen für gesteigerte Leistung im Weichgestein.

Maßarbeit per Fräse statt per Hand

Anbaufräse ER 250

Anbaufräse ER 250

Bei einem weiteren Einsatz konnte eine Fräse vom Typ ER 250 die Firma Eurostone GmbH vollends überzeugen. Im hessischen Werra-Meißner-Kreis, nahe der Stadt Sontra wird aktuell die Autobahn A44 zwischen Kassel und Herleshausen verlängert. Ein Teilprojekt stellt der Neubau eines Tunnels unter der Boyneburg dar. Um den Einschnitt zu den Tunnelportalen vor Erdrutschen zu sichern, wurde die Böschung stabilisiert und soll nun mit riesigen Blöcken aus Naturstein gesäumt werden.

 

Zunächst wurden die dafür nötigen Sandsteinblöcke – 8000 an der Zahl – als noch unbearbeitetes Rohmaterial vom nahegelegenen Steinbruch zur Baustelle geliefert. Vor Ort wurde die Oberfläche der Sandsteinblöcke zunächst per Hand bearbeitet. Erst ab einer gleichmäßig rechteckigen Form, können sie als Baumaterial zur Sicherung der Böschung verwendet werden.

 

Ralf Schumann sah hier erneut klaren Handlungsbedarf: „Für die Arbeiter ist das eine enorme Belastung. Echte Handarbeit eben. Per Hand schaffen sie gerade mal 4–8 Steinblöcke pro Tag. Doch mit der Fräse ist das ein Kinderspiel!“  Eine Anbaufräse vom Typ ER 250 wurde zur Probe an das ausführende Bauunternehmen überreicht und der Erfolg folgte auf dem Fuße. „Die Arbeiten können mit dem Gerät erheblich beschleunigt werden. Ein Steinblock ist jetzt teilweise in 30 Minuten fertig bearbeitet und kann anschließend für den Bau verwendet werden.“

 

Im Anschluss an die Vorführung zeigte sich der Kunde äußerst dankbar und entschied für die direkte Übernahme der ER 250. Bei entsprechenden Einsätzen spart die Firma somit nicht nur an Zeit und Geld - auch das Personal wird geschont.

ER range July Customer story 2020 Wood Grinding Press release